Sternzeichen Fische
 

Das 12. astrologische Sternzeichen

Das Tierkreiszeichen Fische ist das zwölfte und damit letzte astrologische Sternzeichen. Es bezieht sich auf das gleichnamige, dem Zeitraum vom 19. Februar bis zum 20. März zugeordnete Sternbild. Astronomisch befindet sich die Sonne wegen der Verschiebung des Frühlingspunktes gegenwärtig allerdings im Zeitraum vom 12. März bis zum 19. April im Sternbild Fische.

Das Tierkreiszeichen Fische gilt als weiblich und wird von Neptun regiert. Zusammen mit den Sternzeichen Skorpion und Krebs bildet das Sternzeichen Fische ein Trigon, das heißt, eine Konstellation, bei denen drei Sternbilder in einem Winkel von 120° zueinander stehen. Das Trigon bewirkt nach der Überzeugung der Astrologen eine positive Verstärkung der miteinander befreundeten Gestirne im Sinne einer allumfassenden Harmonie. Dagegen wird die Stellung des Fische-Sternbildes zu den Sternbildern Zwillinge, Schütze und Jungfrau als ambivalent angesehen. Die Einflüsse der in einem Winkel von 90° zueinander stehenden und dadurch ein Quadrat bildenden Gestirne sind sowohl positiver wie auch negativer Natur. Die hier wirkenden Gegensätze können sich negativ auswirken, aber eröffnen auch Chancen.

Das Fische-Sternzeichen wird durch zwei Fische dargestellt, die sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen, aber mit einer Schnur miteinander verbunden sind.

Gemeinsam ist allen unter dem Tierkreiszeichen Fische Geborenen der Hang zu Romantik und Träumerei sowie zum großzügigen Umgang mit Geld. Als Folge des Einflusses der Nachbarsternzeichen sind Fische-Geborene zumeist überaus starrsinnig wie Widder-Geborene und verletzlich wie Krebs-Geborene. Dem Einfluss vom Wassermann zu verdanken ist eine Verstärkung der Fähigkeit zur häufig mit Chaos verbundenen Kreativität und zum Aufopferungswillen. Dementsprechend sind viele Fische-Geborene in Berufssparten besonders erfolgreich, in denen es weniger um exakte Ausführung als um schöpferische Ideen und Außenwirkung geht. In der Werbebranche und im Kunstbetrieb finden sich möglicherweise wegen dieser Grundausrichtung überdurchschnittlich viele Fische. Ebenso in sozialen und karitativen Bereichen. Auf dem Gebiet der Finanzangelegenheiten sind unter anderen Tierkreiszeichen Geborene durchweg geschickter: Fische sind rasch mit den Gesetzmäßigkeiten von Einnahmen und Ausgaben überfordert.

Fische sind ausgesprochen sensibel, kommunikativ, mitfühlsam und tolerant. Sie neigen dazu, sich ihre Welt eher durch Tagträumereien als durch planvolles Handeln zu gestalten. Dazu passt auch ihre Fähigkeit, sowohl im guten wie im schlechten Sinne manipulativ andere Menschen in diese Träume einzubinden, die nicht selten, wenn auch zumeist in einem Spätentwickler-Stadium, Realität annehmen. Fische selbst stellen erhebliche Anforderungen an Menschen, zu denen sie eine engere Beziehungen eingehen wollen. Oft werden dabei ausgewählten Personen im Laufe eines Idealisierungsprozesses Eigenschaften zugedacht, die überhaupt nicht gegeben sind. Wird der hohe Anspruch auf Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme erfüllt, erweisen sich Fische als meist überaus verlässliche und fürsorgliche Partner.

Zu der grundsätzlichen Tendenz zur Unentschlossenheit passt auch das häufig bei Fische-Frauen zu beobachtende Moment, dass sie als Partnerinnen in der Regel mit ruhigen, eher unauffälligen Männer glückliche Verbindungen eingehen, aber sich dann nach triebhaften Freibeuter-Typen sehnen, die das Gegenkonzept zum „Ruhigen Hafen“ verkörpern. Für Fische-Frauen nimmt Sexualität einen großen Raum in ihrem Handeln und ihrer Gedankenwelt ein.

Ebenso der Fische-Mann, der alles daran setzt, eine sinnliche Frau zu erobern. Im Ergebnis sich dann aber emotionalen Unsicherheiten ausgesetzt sieht und sich nach einer von Gemütsstabiliät geprägten Partnerschaft sehnt. Er wünscht sich Anerkennung und ist leicht beeinflussbar. Feste Einstellungen findet man bei Fische-Männern eher selten, dafür die Neigung, sich der Meinung anderer anzuschließen. Labil wie sie sind, gehören Fische-Männer zu den Menschen, die besonders leicht drogen- oder alkoholabhängig werden.